„Wenn ich keine Moschee bauen kann, taugt das ganze System hier nichts.“      Ömer Akbulut

„Das ist unsere Heimat und die werden wir verteidigen und versuchen zu bewahren.“      Willi Schwend

Eine Koproduktion von Südwestrundfunk, Filmakademie Baden-Württemberg, MfG Filmförderung Baden-Württemberg und EIKON Südwest.
TV- Ausstrahlungen im SWR, Phoenix, hr, WDR, NDR.

Team

Buch, Regie, Ton – Jan Gabriel
Kamera – Gunther Merz, Manuel Graubner
Montage – Mirjam Krakenberger, Katrin Reichwald
Sounddesign & Mischung – Christian Heck
Artwork – fried-onions.com
Produzent – Christian Drewing – Eikon Südwest
Redaktion – Stefanie von Ehrenstein

Festivalteilnahmen

Premiere bei Hofer Filmtage
Biberacher Filmfestspiele

Preise

Nominierung Babelsberger Medienpreis
Bester Absolventenfilm

Heimvorteil.

Moscheebau in Wertheim

Der Dokumentarfilm von Jan Gabriel erzählt die Geschichte eines seit 20 Jahren andauernden Moscheebaukonflikts in der baden-württembergischen Kleinstadt Wertheim.

Ömer Akbulut lebt seit über 30 Jahren in Wertheim und engagiert sich als Sprecher der islamischen Gemeinde für den Bau einer Moschee mit Minarett und Kuppel. »Wenn ich eine Moschee bauen darf, fühle ich mich akzeptiert und dann ist das hier meine Heimat.«

Der mittelständische Unternehmer Willi Schwend sieht das anders: »Dies ist unsere Heimat und die werden wir verteidigen und versuchen zu bewahren.« Schwend gründet eine Bürgerinitiative, die über die kleinstädtischen Grenzen hinaus deutschlandweit gegen die »Islamisierung« und den Neubau von Moscheen kämpft.

Regisseur Jan Gabriel begleitet den Moscheebaukonflikt über zwei Jahre und macht in seinem 60-minütigen Dokumentarfilm sichtbar, wie Herr Schwend den Moscheebau bekämpft und wie die Muslime mit dieser Situation umgehen.

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